3D-Bilder selbst gemacht: 1. Grundlagen


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Die herkömmliche Fotografie hat einen entscheidenden Nachteil. Egal, wie gut oder schlecht die verwendete Kamera ist – egal, ob analog oder digital fotografiert wird – das Foto ist ein 2-dimensionales Abbild einer 3-dimensionalen Welt.

Warum ist das so? Nun, eine Kamera hat ein Objektiv. Durch dieses wird das Motiv eingefangen. Um jedoch neben dem Motiv auch noch räumliche Informationen zu erhalten, reicht dies nicht aus. Das kann man sehr leicht selbst testen. Wenn man sich ein Auge zuhält, so ist es schwer, Entfernungen einzuschätzen.

Die Natur hat dem Menschen zwei Augen gegeben, um damit Tiefeninformationen zu erhalten. Jedes Auge nimmt die Umgebung aus einem etwas anderen Blickwinkel wahr (beim Menschen ist der Abstand zwischen den beiden Augen, je nach Größe, ca. 6,5 cm). Beide Bilder unterscheiden sich aufgrund der verschiedenen Positionen leicht voneinander. Das Gehirn analysiert nun diese beiden Teilbilder und erzeugt die entsprechenden Tiefeninformationen.

Um nun auch auf Fotos einen räumlichen Eindruck wahrnehmen zu können, müssen diverse Bedingungen erfüllt sein, u.a.:

  • es müssen zwei Bilder existieren, die aus einem Abstand von ca. 6,5 cm im Normalfall aufgenommen wurden (Augenabstand).
  • beim Betrachten muss dafür Sorge getragen werden, dass jedes Auge nur das jeweils dafür gedachte Bild sieht.

Fortsetzung folgt…

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Andreas Horvath

Andreas Horvath hat bereits Beiträge auf Interaktive-Fundgrube.de veröffentlicht.
Andreas Horvath arbeitet als freiberuflicher Webentwickler mit Schwerpunkt PHP, HTML, Javascript, jQuery, sowie als Kommunikations- und IT-Trainer (Office, Internet, MS Excel). Er lebt in Altdorf in der Nähe von Landshut/Niederbayern.

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